Spanien

Fotolocations: unsere Top 5 auf Lanzarote

Patricks größte Leidenschaft ist die Fotografie. Daher sind wir auch auf all unseren Reisen und Ausflügen immer auf der Suche nach den besten Fotolocations und den tollsten Motiven. Wer uns schon eine weile kennt, der weiß vielleicht schon, dass ich auf Lanzarote geboren, aufgewachsen und zuhause bin. Daher ist es auch nicht so verwunderlich, dass wir auf dieser Insel schon eine Menge toller Orte finden konnten. Interessanterweise entdecken wir jedoch bei jedem Besuch wieder neue, magische Orte die uns begeistern und faszinieren. Hier will ich euch mal nur fünf von Diesen vorstellen.

1| Mirador de Guinate

Gibt man in der Suchleiste bei Google „Sehenswürdigkeiten auf Lanzarote“ ein, wird u.A. der Aussichtspunkt „Mirador del Río“ vorgeschlagen.

Ohne zweifel ist der Mirador del Río ein Besuch Wert. Denn in einer Höhe von 400 Metern liegt er weit oben auf dem Risco de Famara. Neben der Stiftung „La Fundación César Manrique“ ist er eine der charakteristischsten, architektonischen Erschaffungen des Künstlers Manriques. Von hier oben hat man eine der besten Sichten auf la Graciosa. Gleichzeitig bekommt man die Begeisterung des Künstlers Manriques, die Kunst und die Natur zu vereinen zu spüren.

Nicht weit vom Mirador del Río entfernt findet man ein bisschen versteckter den Mirador de Guinate, einen weiteren Aussichtspunkt. Hier kann man in völliger Ruhe kostenlos die Aussicht auf die nachbahr Insel genießen. Außerdem kann man sich hier als Fotograf zu jeder Tag und Nachtzeit wunderbar austoben. So hat man im Sommer von diesem Punkt aus einen wunderbaren Blick auf die vorbeiziehende Milchstraße, die sich für Langzeitbelichtung oder Zeitraffern hervorragend eignet.

2| Kleine Oase in mitten der Hauptstadt Arrecife

Seit 1852 ist Arrecife die Hauptstadt von Lanzarote und beherbergt nach einem Stand von 2018 ca. 61.351 Einwohnern. Das ist ungefähr die Hälfte aller Conejeros, wie man uns Einheimische auch zu nennen pflegt.

Zwar gibt es hier ein paar wenige Hotels, die man an einer Hand abzählen kann, dennoch spielt der Tourismus hier keine so große Rolle. Wenn man also so wie wir, der Typ Reisende ist, der lieber das echte, einheimische Leben Kennenlernen möchte statt sich unter seines gleichen zu mischen, dann sollte man es auf keinen Fall verpassen der Hauptstadt Arrecife einen Besuch abzustatten.

Außer gutem Essen, einer großen Einkaufstraße in der Straße Castilla y León, la Playa del Reducto und ganz vielen Einheimischen findet man in Arrecife auch noch ein paar richtig tolle Fotolocations. Unsere Favoriten dabei sind mit Abstand jedoch la Plaza de las Palmas, el Callejón „El Aguaresío“ un der direct dahinter gelegene Charco de San Gines mit seinen vielen kleinen Fischerbötchen und zahlreichen, kleinen Bars und Restaurants.

3| Der Sonnenuntergang im Fischerdorf El Golfo

Der kleine Fischerort „El Golfo“ liegt mit seinen ca. 180 Einwohnern genau im Südwesten der Insel Lanzarote. Auf Grund dieser hervorragenden Ausrichtung und der wenig touristischen Idylle des Dorfes gehört dieser Ort für uns definitiv zu den Top Fotolocations der Insel.
Den Tag kann man hier ganz entspannt am Strand verbringen oder sich den ca. 4km langen Wanderweg widmen, der über Lava und Stein und doch blühende, einzigartigen Natur führt.

In einem der doch zahlreichen, kleinen Fischrestaurants kann man in El Golfo auch wunderbar, super leckeres, frisch gemachtes, kanarisches Essen genießen. Beim erstem Blick auf die Speisekarte, sind die Preise hier erstmal nicht die günstigsten. Doch wirft man seinen Blick einmal über den Tellerrand hinaus, blickt man hier direkt auf den Atlantischen Ozean. Denn die meisten der Restaurants im Dorf liegen direkt in der ersten Reihe.
So kann man neben dem gesunden köstlichen mediterranen Essen außerdem noch den Wellengang in aller Ruhe zuhören und all den Alltagsstress, alle Sorgen und Ängste die man vielleicht hat für den Moment völlig vergessen und mal wirklich zur Ruhe kommen.

Typische Hotels mit riesigen Pool- und Gartenanlagen findet man in El Golfo, kein einziges. Möchte man seinen Urlaub dennoch in el Golfo verbringen, wird man hier über AirBnB oder auch über El Hotelito del Golfo. Das kleine Hotel hat 4 Zimmern, 3 Sterne, eine kleine Bar und einen Pool. Für 7 Nächte und 2 Personen zahlt man hier allerdings zwischen 500 und 600€ inkl. einem Frühstück.


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4| Der berühmte Nationalpark Timanfaya

Der Nationalpark Timanfaya der auch als „Montañas del Fuego“ bekannt ist, entstand in den Jahren 1830 bis 1836. Damals brachen als Folge schwerer Seebeben mindestens 300 Krater von ca. 100 Vulkanen über 6 ganze Jahre aus und bedeckten dabei 3/4 der Insel mit Lava. Darunter wurden 16 Dörfer mit insgesamt um die 400 Häuser begraben und es entstanden ca. 32 neue Vulkankegel die Heutzutage das markante und einzigartige Bild der Insel ausmachen.

Für uns gehört dieser besondere Ort der Insel vor Allem Nachts zu den Top Fotolocations von Lanzarote. Denn dadurch dass, das mit Lava bedeckte Schutzgebiet um die 167 km² groß ist, sind die Lichtverschmutzungen der umliegenden Dörfer sehr gering. So kann man in den Sommermonaten von Anfang Mai bis Ende September hier die Milchstraße ganz besonders gut sehen und mit der Kamera einfangen.

Aber auch am Tage ist der Nationalpark sehr Fotogen. Insbesondere der für jeden frei zugängliche Volcán El Cuervo und das drumherum liegende Gebiet bietet fototechnisch sehr viele Möglichkeiten. Da er nicht zu den Typischen Turistischen Attraktionen gehört, erreicht man ihn leider nur mit dem Auto oder mit dem Fahrrad. ACHTUNG!!! Mit letzterem sollte man sehr vorsichtig sein, denn auf Lanzarote gibt es, bis auf an der Strandpromenade die Arrecife mit Puerto del Carmen verbindet, keine richtigen Fahrradwege!! Dennoch besteht die Möglichkeit sich bei einem Fahrradverleih eins zu mieten und damit dann eine Fahrradtour in den Timanfaya zu machen.

5| Lanzarotes Salzgarten „Las Salinas de Janubio“

Eine weitere sehr interessante Fotolocation ist der so genannte Salzgarten „Las Salinas de Janubio“. Über ein ca. 45 Hektar großes Gebiet erstrecken sich die vielen, kleinen, rechteckigen Salzfelder. In den 50er und 60er Jahren gab es auf Grund der noch mangelhaften Kühltechnik und der vielen Fischflotten eine sehr große Salzindustrie auf der Insel. Bis in die 70er Jahre wurden hier bis zu 10.000 Tonnen Meersalz  pro Jahr mit mehr als 100 Arbeitskräften gewonnen und weiterverarbeitet. Hauptsächlich wurde dieses gewonnen Salz zur Konservierung des Fisches genutzt.

Heutzutage werden hier nur noch etwa 2000 Tonnen Salz mit nur noch 10 Mitarbeitert des Familienunternehmens gewonnen. Dennoch kann man hier noch immer die vielen kleinen, strahlend weißen Salzhütchen sehen die sich hervorragend als foto Kullisse in Scene setzen lassen.


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